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Die Erste verlor ihr gestriges Punktspiel bei der Eins-B-Mannschaft der TSG Neu-Isenburg.
Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Geschehen und versuchten aus allen Lagen Torgefahr auszustrahlen. In der 10. Minute dann der erste Paukenschlag: Flanke von links, Tuchscherer fälscht mit dem Kopf gefährlich an die Latte ab. - Den anschließenden Eckstoss hat Scheiber aber sicher.
In der 14. Minute zeigte sich dann unser Team erstmals offensiv. Martel schickt Dönmez aus dem halblinken Mittelfeld steil. Er kam aber knapp nicht an den Ball.
Kurz darauf zeigte ein Isenburger, warum er gelegentlich auch in der Gruppenliga aufläuft. Gleich zwei Wikinger ließ er gekonnt aussteigen und setzte einen Strahl ab. Dieser traf den linken Innenpfosten und von dort aus ins Netz. Es stand 1:0.
Das Renz-Team war aber keineswegs geschockt. Nur zwei Minuten später schickte wiederum Martel Dönmez - diesmal mit einem weiten Einwurf aus der eigenen Hälfte. Ein Gegner konnte den Ball nur verlängern und so war Dönmez durch, nahm den Ball herunter und schoss. - Knapp vorbei!
Die Wikinger standen zwar in der Folge weiter tief - vielleicht zu tief - in der eigenen Hälfte, investierten jetzt aber mehr für ihr Offensivspiel. Torgefahr strahlten sie aber aber vor allem durch Standardsituationen aus. In der 26. Minute konnte Grothe im Fünfmeterraum stehend keinen Druck hinter einen Martel-Freistoss bringen und in der 37. Minute Meloni einen gelupften Freistoss nicht gefährlich auf das Tor bringen. Die Nachschusschance nach einem Querschläger verzog er unmittelbar danach volley.
Dann war Halbzeit. Alle Wiking-Spieler und Trainer Renz sammelten sich an einer Eckfahne. Alle hatten das Gefühl, an diesem Tag noch etwas reißen zu können. Die ersten 20 Minuten hatte man etwas verschenkt, aber danach war man gleichwertig. Für die zweite Halbzeit nahm man sich mindestens den Ausgleich vor.
Doch der zweite Durchgang begann denkbar schlecht aus Wiking-Sicht. In der 50. Minute kam ein Isenburger im Strafraum zu Fall und der Unparteiische zögerte keine Sekunde zu pfeifen. Der anschließende Strafstoss wurde unhaltbar zum 2:0 versenkt.
Auch in der Folge gaben die Wikinger ihre Bemühungen nicht auf, investierten mehr für das Spiel. Die Hausherren verstanden es mit Routine und auch ein wenig Fortune die Angriffe abzuwehren. Immer wieder nahmen sie mit kleineren und taktischen Fouls geschickt das Tempo aus dem Spiel.
In der 65. Minute dezimierte sich dann Isenburg selbst.
In der Überzahl witterten die Wikinger eine weitere Chance. Allerdings versuchten sie es anfangs zu häufig mit Einzelaktionen anstatt die Überzahl durch Kurzpässe auszuspielen. Viel zu oft blieb man so hängen.
Das zweite Rezept waren lange Bälle. Dies war aber ebenfalls nicht von großer Gefahr geprägt, weil die baumlangen Isenburger Defensivspieler so kaum gefordert wurden. Und die Zeit lief und lief.
In der 82. Minute dann die endgültige Entscheidung. Die Isenburger schlossen einen ihrer wenigen Konter erfolgreich zum 3:0 ab.
So endete das Spiel zu recht zugunsten der Isenburger Hausherren, aber doch einen oder zwei Treffer zu hoch.
Die SGW spielte mit:
Scheiber, Grothe (Alimpasoglou), Nitta (Oeler), Tuchscherer, Chemlal, Ziegler, Martel, Sadeghi, Fet-Tahi, Meloni, Dönmez
Torfolge:
1:0 (15.), 2:0 (FE, 50.), 3:0 (82.) |