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Das beste Spiel in dieser Saison zeigte die SG Wiking im ersten Rückrundenspiel zu Hause gegen die SG Egelsbach II. Verschenkte man im Hinspiel noch zwei Punkte, ließ man im Rückspiel gar keine Fragen aufkommen. |
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Die Wiking fing, wie schon in den letzten Wochen, mit viel Druck an und kam über die linke Seite mit einem Doppelpass zwischen Rodriquez und Fet-Tahi bis vors Tor. Der freistehende Nitta hatte keine Mühe den Pass zum frühen 1:0 zu verwerten.
Nur eine Minute später musste man den Ausgleich hinnehmen. Ein Missverständnis zwischen unserem Torwart Birza und seinen Vorderleuten ließ Egelsbach jubeln.
Die SG Wiking zeigt sich ziemlich unbeeindruckt und spielte tollen Fußball. In der 22. Minute spielte Fading einen langen Ball auf Meloni, der weiter auf den Fuß von Chemlal. Seinen Schuss konnte der Egelsbacher Keeper aber gerade noch mit einer Fußabwehr vor der Torlinie klären. Fünf Minuten später erkämpfte sich Ziegler den Ball und sein Heber landete auf der Latte. Einen Atemzug später bediente Tuchscherer mit einem genauen Pass Rodriquez. Dieser flankte genau auf den Kopf von Nitta, doch der Kopfball ging gegen den Pfosten.
Die Wiking griff wieder und wieder früh an, was sich auszahlen sollte: Ein Pressschlag weit in der gegnerischen Hälfte brachte den Ball zu Meloni. Dieser umkurvte seinen Gegenspieler und schoss ins kurze Eck zum 2:1 ein.
In der Halbzeit schwärmten die Fans von dem schnellen und kombinationssicheren Fußballspiel, vermissten bei herbstlichen Temperaturen aber die "Worscht" und den Glühwein, denn Ibi und Natascha waren diesmal verhindert.
Aber mit Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Fans wieder versöhnt, denn die Wiking zauberte weiter. Der Torwart aus Egelsbach musste dann wieder sein bestes zeigen. Mit einer super Kombination wurde Meloni freigespielt und sein Torschuss sowie der Nachschuss von Rodriquez wurden klasse gehalten.
Anschließend zeigte Ziegler wieder einmal, warum er das I-Tüpfelchen eines tollen Teams ist: Mit einem Fabelpass diagonal durch die Abwehr spielte er Rodriquez frei, der ohne Mühe das 3:1 markierte.
In der 60. Minute gab es dann, für alle unerklärlich, einen Elfmeter für Egelsbach, der den 3:2 Anschlusstreffer brachte und das Ergebnis wieder knapper erscheinen ließ.
Oeler kam dann für Weigel und Birza glich mit einer Glanzparade seinen Fehler beim 1:1 wieder aus und verhinderte damit den neuerlichen Ausgleich. Chemlal startete ein unglaubliches Solo aus der eigenen Hälfte, scheiterte aber knapp vor dem Tor. Herzing kam für den sehr laufstarken und immer wachen Rodriquez und reihte sich gleich in die Liste der Torschützen ein: Wieder einmal spielte Tuchscherer einen seiner punktgenauen Pässe auf Meloni. Dieser setzte sich bis zur Grundlinie durch und passte zu dem nachgerückten Herzing, der aus kurzer Distanz zum 4:2 vollendete.
Dann durfte Dönmez nach überstandener Verletzung noch für 15 Minuten Spielpraxis sammeln. Er hatte zuvor im Spiel der zweiten Mannschaft einen Probedurchgang ohne Probleme absolviert.
Immer wieder zeigte sich, dass Ziegler der Dirigent und Taktgeber des Wiking-Spiels ist, der wiederholt unglaublich genaue Pässe spielte. Einmal war Chemlal der Adressat. Er bedankte sich artig mit dem 5:2, was gleichzeitig auch den Endstand markierte.
Noch lange nach dem Spiel saßen die Fans zusammen und waren sich einig, mit so einem tollen Fußball kann man auch eine Klasse höher mithalten. Aber die Erfahrung der letzten Spielzeit zeigt, dass das nur über konsequente Trainingsarbeit über die gesamte Saison zu erreichen ist.
Die SGW spielte mit:
Birza, Oeler, Nitta, Chemlal, Fet-Tahi, Ziegler, Tuchscherer, Herzing, Rodriquez, Meloni, Weigel, Fading, Zivojinovic, Dönmez |